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| Spieletest Fleetops |
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| Geschrieben von: wolf3 | |
| Samstag, 20. Februar 2010 um 16:36 | |
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Unendliche Weiten… Wir schreiben das Jahr 2010 und etwas verspätet werfen wir heute einen Blick auf den neusten Fleetops Mod der zum Jahreswechsel erschienen ist. Fleetops ist eine Modifikation des Spiele-Klassikers ST-Armada 2 und verspricht unter anderem neue Rassen, neuen Realismus und neue Spielfreude, die das zweifelsohne etwas eingestaubte Spiel auch dringend nötig hat. In Fleetops 3 hat der Spieler die Auswahl zwischen 5 unterschiedlichen Rassen (Föderation, Klingonen, Romulaner, Borg und Dominion). Neben einem komplett überarbeiten Tech-Tree gesellen sich auch zahlreiche neue Stationen und Schiffe hinzu, über deren Sinn man aber während des Spielens manchmal nicht im Klaren ist, aber dazu später mehr. Eine weitere Neuerung sind die Avatare die man zu Beginn eines Spieles wählen muss und die einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Spielverlauf haben. Außerdem gibt es den aus Armada 2 bekannten Warpantrieb nicht mehr, das heißt die Schiffe fliegen mit Impulsgeschwindigkeit durch die Map, was die Spiele in die Länge zieht, aber für mehr Realität sorgt.
Bereits direkt nach dem Starten des Spieles bemerkt man das sich etwas getan hat, vor allem an der Grafik. Fleetops strahlt eine neue Schönheit aus, die Armada 2 Spieler bis zuletzt erst suchen mussten. Stationen, Schiffe und Planeten besitzen nun eine nie gekannte Schönheit und es fällt teilweise schwer sich auf das Spiel zu konzentrieren, denn abgelenkt von den wirklich gut gemachten Explosionen kommt so manch ein Spieler in Schwärmen und Träumen. Das Alter des Spieles gerät durch Fleetops recht schnell in Vergessen, denn die Grafik lässt keinerlei Rückschlüsse auf das Alter des Spieles zu.
Wir sind die Borg… Das möchte wohl kein Spieler von Fleetops gerne hören, denn wie in den vorangegangen Versionen meinten die Entwickler es wohl ein wenig zu gut mit unseren grünen Freunden. Bereits ein Mittelklasseschiff der Borg kann es mit einer ganzen Flotte vom Dominion bzw. von den Romulanern aufnehmen. Wo wir auch direkt bei dem größten Problem der Modifikation angelangt wären – dem Balancing. Unterschiede zwischen den Rassen sind bei allen Spielern gern gesehen, denn schließlich sollte es einen Unterschied machen, ob man die starken Klingonen oder eher die forschende Föderation spielt. Dennoch sehen einige Rassen extrem schlecht gegenüber anderen aus. So ist es beinahe unmöglich mit dem Dominion gegen einen gut spielenden Klingonen zu gewinnen. Die Schiffe sind gutes Kanonenfutter und die Verteidigungseinrichtungen sind auch eher rote Ampeln als wirkliche Barrieren, denn sie stoppen den Vorstoß nur für eine sehr sehr kurze Zeit. Ebenso haben es die Romulaner nicht wirklich einfach, jedoch im Vergleich zum Dominion ist es hier schon wahrscheinlicher eine längere Zeit lang zu überleben. Bleibt abzuwarten ob es in einer der Folgenden Versionen eine Angleichung oder zumindest eine Auf- bzw. Abwertung einiger Rassen gibt.
Allein gegen alle…
Im Singleplayer steht nur das Gefecht zur Auswahl. Man wählt eine Anzahl an Gegner, seine Karte und stellt Teams ein und schon kann es los gehen. Die KI wurde im Vergleich zu früheren Versionen noch einmal stark verbessert und kann mit durchschnittlich guten Spielern durch aus mithalten. Das sorgt unter anderem für mehr Spielspaß und hält auch den Langzeitspaß aufrecht, denn jedes Gefecht läuft anders ab. Gemeinsam zum Sieg… Der Multiplayer ist gleich dem Singleplayer nur mit viel mehr Spaß und größeren Herausforderungen, sofern der menschliche Gegenspieler das Spielprinzip verstanden hat. Durch den neuen Tech-Tree und den unterschiedlichsten Schiffsklassen bestehen nun ungeahnte Möglichkeiten seinen Gegner nieder zu kämpfen. So manch eine Spezialwaffe ist in der Lage eine Schlacht um 180 Grad zu drehen und den eigentlich Unterlegenen zum Sieg zu verhelfen. Anders als bei der Originalversion macht es nun also durchaus Sinn, möglichst viele Spezialwaffen zu erforschen. Auf den Spuren von Kirk, Picard und Spock… Im Punkto Realismus kann man dem Spiel den Daumen leider nicht ganz nach oben zeigen. Wie bereits beschrieben, fallen bestimmte Rassen recht mau aus und wiederum andere zu stark. Das in den Filmen und Serien wirklich starke Dominion verkommt in Fleetops mehr zum Platzhalter als zu einer wirklichen Bedrohung. Und die Borg stellen eine unaufhaltbare grüne Invasion dar, die man nur zu zweit oder dritt besiegen kann. So ist ein einziger Kubus nicht mal annähernd durch eine komplette Flotte von Föderationsschiffen zu stoppen. Nach dem der Kubus diese „vernascht“ hat, gibt es als Nachtisch noch die komplette Basis.
Fazit:
Fleetops bringt definitiv frischen Wind in ein schon vom Staub überzogenes Spiel. Mit den diversen Neuerungen und Änderungen kommt auch der Spielspaß zurück. Große Probleme gibt es eigentlich nur beim Balancing der Rassen. In der weiteren Entwicklung von Fleetops wär es sicher nicht von Nachteil wenn die Entwickler hier nochmal nachbessern würden, denn dann wäre Fleetops sicher eine Modifikation die aus der Armada 2 Community nicht mehr weg zu denken wär. ->Pro: ->Kontra: Wertung: 78/100
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